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Bach-Messe und Luther-Schriften werden Welterbe

Schriften der Reformationsbewegung und eine Komposition einer Messe von Johann Sebastian Bach werden in das Weltdokumentenerbe aufgenommen

Vier in Thüringen verwahrte originale Dokumente Martin Luthers gehören seit Anfang Oktober zum Welterbe "Memory of the World" der UNESCO. Darunter befindet sich der Sprechzettel Luthers, mit dem er 1521 seine Verteidigungsrede vor dem Reichstag zu Worms vorbereitete. Er liegt als Teil des Ernestinischen Gesamtarchivs im Hauptstaatsarchiv zu Weimar.

Unter den 17 früheren Lutherschriften, die das Leibnitz-Institut für europäische Geschichte in Mainz für das Dokumentenerbe der Welt vorschlug, sind drei weitere aus Thüringen: "Ein Sermon von Ablass und Gnade" (1518) befindet sich in der Herzogin Anna Amalia Bibliothek in Weimar, "Von der Freiheit eines Christenmenschen" (1520) in der Forschungsbibliothek Gotha und die "Deudsche Messe vnd ordnung Gottis diensts" (1526) in der Universitäts- und Landesbibliothek Jena. Die Thüringer Dokumente sind vom 20. Oktober bis zum 8. November 2015 in der Ausstellung "Erinnerungsraum der Reformation. Luthers Frühschriften" im Herzog-Ernst-Kabinett der Forschungsbibliothek auf Schloss Friedenstein in Gotha zu sehen (Di-So 10.-17 Uhr, ab 1. November 10-16 Uhr)

Das Weltdokumentenerbe ist ein Verzeichnis im Rahmen des 1992 von der UNESCO gegründeten Programms Memory of the world "zum Erhalt des dokumentarischen Erbes der Menschheit". Aufgenommen werden hier wertvolle Buchbestände, Handschriften, Partituren, Unikate, Bild-, Ton- und Filmdokumente.

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