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Der Student Martin Luther

Mit gerade einmal 17 Jahren beginnt Martin Luther im Frühjahr 1501 sein Studium an der Universität zu Erfurt. Er wohnte in der bis heute erhaltenen Georgenburse unweit des Augustinerklosters.

Bis zum Januar 1505 besuchte er die Artistenfakultät und sammelte Grundkenntnisse in den "Sieben freien Künsten": Grammatik, Rhetorik, Dialektik, Arithmetik, Geometrie, Musik und Astronomie. Er beendete diese "Grundausbildung mit dem Examen zum "Magister artium".

Sein Vater war es, der ihn dazu bewegte, sein Studium an der Juristenfakultät fortzusetzen. Doch am 2. Juli 1505 sollte ein wichtiges Ereignis seinen Lebensweg in andere Bahnen lenken: Auf dem Rückweg aus Mansfeld nach Erfurt, nach einem Besuch bei seinen Eltern, überraschte ihn kurz vor der Stadt in der Nähe von Stotternheim ein kräftiges Gewitter. Luther, zu Fuß, mit leichtem Gepäck und auf freiem Feld unterwegs, war zu Tode geängstigt und sah den einzigen Ausweg nur in einem Gebet:

„Hilf du, heilige Anna, ich will ein Mönch werden!“

Noch heute steht an dieser geschichtsträchtigen Stelle östlich von Stotternheim ein Lutherstein, der an dieses Ereignis erinnert.

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