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Neustadt/Orla

Gekommen, um Spannungen zu schlichten

Martin Luther weilte mehrfach in der Stadt. Visitationen des Augustiner-Konvents und das Wirken des „Schwärmers“ Karlstadt boten die Anlässe dafür. Als Martin Luther im Mai 1516 das Kloster visitierte, hatte er hier Spannungen zu schlichten, die zwischen den Brüdern und Prior Michael Dressel schon länger bestanden. Die aus der Klosterkirche hervorgegangene Schlosskirche ist der einzige erhaltene Rest des im Dreißigjährigen Krieg zerstörten Klosters. In der Stadtkirche St. Johannis predigte Martin Luther während seiner Reise in das Gebiet der thüringischen Aufständischen im August 1524. Sein Ziel, die Anhänger Karlstadts und dessen schwärmerischen Ansichten auf den Weg der rechten, gewaltfreien Reformation zurückzuholen, erreichte er nicht. Ein repräsentatives Gebäude am Markt firmiert seit langem als „Lutherhaus“ (Gedenktafel). In der Stadt geht man davon aus, dass Luther darin mehrfach Quartier genommen hat; wahrscheinlicher ist jedoch, dass er im Augustinerkloster übernachtet hat. 

Der Cranach-Altar

Der Cranach-Altar

Der vorreformatorische Altar in der Stadtkirche St. Johannis stammt aus dem Jahr 1513 und gehört zu den Meisterwerken Lucas Cranachs des Älteren. Besonders beeindruckend ist die berühmte Predella "Das jüngste Gericht".

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Lutherhaus

Lutherhaus

Eines der schönsten Bürgerhäuser am Markt ist das sogenannte Lutherhaus. Darin soll Martin Luther bei seinen Aufenthalten in Neustadt an der Orla gewohnt haben, als er das Augustiner-Eremitenkloster der Stadt besuchte. Aber das ist alles nur Legende ...

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Luther to go

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