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Saalfeld

Luther zu Gast bei einem der bedeutendsten Reformatoren Thüringens

Martin Luther weilte nachweislich drei Mal in der Stadt. Station machte er hier im April 1518 auf der Reise nach Heidelberg, im Herbst des gleichen Jahres auf der Fahrt nach Augsburg sowie am 13. April 1530 auf der Reise nach Coburg. Vor der Weiterfahrt nach Coburg predigte Luther in der Kirche St. Johannis. In Saalfeld wirkte ab 1527 Kaspar Aquila als evangelischer Prediger für einige Jahre. Von 1552 an bis zu seinem Tod im Jahr 1560 war er Superintendent in Saalfeld. Aquila hatte Luther in Wittenberg kennen und schätzen gelernt.

War Luther in Saalfeld, war er immer auch Gast Aquilas. Der aus Augsburg stammende Mann zählt zu den bedeutendsten Reformatoren Thüringens.


In Saalfeld erinnert an Luther:

  • Die Stadtkirche St. Johannes. Direkt neben dem Eingangsportal steht seit dem Reformationstag 1905 auf einem Sockel eine in Stein gehauene, fast lebensgroßes Skulptur von Martin Luther. Das Chorgewölbe beeindruckt durch die in Original-Farben restaurierte „Himmelswiese“. Eine Seltenheit ist die Außenkanzel an der Südwestecke der früher von einem Friedhof umgebenen Kirche.
  • Das Stadtmuseum im ehemaligen Franziskanerkloster. Das in seiner Kubatur und Architektur weitgehend original überkommene ehemalige Kloster gehört zu den herausragendsten mittelalterlichen Bauwerken Thüringens. Ein ideales Domizil fand hier das bereits 1904 gegründete Stadtmuseum. In den Sammlungen des Hauses befinden sich auch Luther-Memorabilia.
Stadtmuseum im Franziskanerkloster Saalfeld

Stadtmuseum im Franziskanerkloster Saalfeld

Zu den Sammlungen des Hauses gehören auch zahlreiche Luther-Denkwürdigkeiten, darunter ein Betbüchlein mit handschriftlichen Eintragungen Luthers.

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