Seite empfehlen:

Tambach-Dietharz

Luther hatte sich bereits "dem Grabe beschieden"

Als Martin Luther im Februar 1537 in Schmalkalden weilte, verschlimmerte sich das ihn bereits plagende Nierenleiden so sehr, dass er früher abreisen musste. In der Reisekutsche saß auch der hinzu beorderte Erfurter Arzt Dr. Sturtz. Ob nun die holprigen Wege über den Thüringer Wald oder das Wasser aus einem am Wege plätschernden Born den entscheidenden Moment herbeiführte, ist unklar. Verlässlich überliefert ist, dass sich irgendwo in der Nähe von Tambach die quälenden Nierensteine gelöst haben. Noch in der Frühe jenes Tages schrieb Luther von Tambach aus an seine Frau nach Wittenberg: „... Summa, ich bin tot gewest, und hab Dich mit den Kindlein Gott befohlen und ... hatte mich dem Grabe beschieden.“ So aber ereilte ihn unterwegs nach eigenen Worten ein „zweites Leben“. Eine Stele in der Hauptstraße von Tambach-Dietharz und der „Lutherbrunnen“ halten die damaligen Vorgänge und Personen in Erinnerung.


Lutherweg von Schmalkalden nach Tambach-Dietharz

Lutherweg von Schmalkalden nach Tambach-Dietharz

Der Wanderweg entspricht in Teilen dem historischen Reiseweg Luthers. Los geht's an der Kirche St. Georg in Schmalkalden, weiter über den Rennsteig und vorbei am Lutherbrunnen, dessen Wasser den Reformator von einem Nierensteinleiden befreit haben soll.

mehr

Kommentare

Luther to go

Luther to go

Das digitale Erlebnis Lutherweg - mit Karten, Höhenprofilen, Tourenplaner und allen wichtigen Ausflugszielen am Weg . mehr